Chor 4Elation

4Elation probt jeden Dienstag

Jede Menge Gesang mit und bei 4Elation

Unser kleiner Chor steht seit 2004 „für ein gutes Gefühl“.  So lautet der Name unseres Chores, hier von der Christuskirche, übersetzt heißt das: 4Elation.
Manch einer wird sich fragen, muss es denn immer ein englischer Name sein? Es gibt doch so viele schöne deutsche Namen für einen Chor, Concordia zum Beispiel oder Harmonie.
Wir wollten eben etwas anders sein. Sind wir auch. Wir nennen uns zwar Chor der Christuskirche Herzberg, doch sind unsere derzeitigen Sängerinnen und Sänger nicht alle auch hiesige Gemeindemitglieder. Noch 6 weitere Kirchspiele sind vertreten. Und evangelisch sind auch nicht alle unsere Mitglieder. Gelebte Toleranz ist uns wichtig und Freude am Gesang.
Wir singen Kirchenlieder und sonstige geistliche Musik in einem halben Dutzend verschiedener Sprachen, wobei Englisch mit etwa 40 % vertreten ist. Wir singen auch weltliche Kompositionen, wie z. B. erst kürzlich von den Beatles. Manche Stücke werden nie in einem Gottesdienst gesungen oder auf einer Veranstaltung, wie etwa bei der „Nacht der Musik“. Wir üben sie ein, weil wir selber Spaß daran haben. Insgesamt kommen wir mittlerweile auf über 150 Titel.
Nun ja, ohne unseren Chorleiter André Wenauer würde das natürlich nicht gehen. Er ist Motor und Steuermann zugleich. Und was wir am meisten an ihm bewundern: Wir haben mangels Masse neben dem Sopran nur zwei statt der üblichen drei Unterstimmen. Daher muss André fast jedes Stück für uns umschreiben, denn man kann ja aus einem vierstimmigen Satz nicht einfach eine Stimme weglassen. Das würde nie klingen. Das bedeutet aber auch, dass wir uns jederzeit über neue Sänger und Sängerinnen freuen! Geprobt wird dienstags von 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr in der Aula der Mahnteschule.
Zum Schluss noch ein paar Worte zum Geld: Dank der Christuskirche, die den Chorleiter finanziert, zahlen wir keinen monatlichen Beitrag. Aber jeder von uns spendet so viel, wie er oder sie kann. Um das Defizit ein bisschen auszugleichen, bitten wir am Schluss jeder Veranstaltung um eine Spende. Manchmal wird auch eine Kollekte für uns eingesammelt. Und wenn es den Leuten gefallen hat, lassen sie es im Klingelbeutel nicht nur „klingen“ sondern auch „scheinen“.       Reinhard Gerndt